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1962 hat OSR Adolf Geist, Lehrer in Haugschlag und späterer Volkschuldirektor, die Stelle des Kapellmeisters übernommen, da Steigberger krankheitshalber sein Amt nicht mehr ausüben konnte. Mit ihm begann der eigentliche Aufstieg der Kapelle. Zum Obmann wurde Franz Hörmann aus Litschau gewählt. Die schwierigste Aufgabe war zunächst die Anschaffung neuer Instrumente und die damit verbundene Umstellung auf Normalstimmung. Als einheitliche Tracht wurde der Niederösterreichanzug gewählt. Einheitlich gekleidet und mit erstklassigen Instrumenten konnten bald erste Erfolge verzeichnet werden.
1964 nahm die Stadtkapelle erstmals an einer Marschmusik- und Konzertwertung in Waidhofen/Thaya teil. Ein 1. Rang in beiden Bewertungen war ein schöner Erfolg. Danach hat die Musikkapelle an allen Bewertungen der BAG Gmünd in der Stufe B teilgenommen.
Schon 1968 wurde eine Reise nach Schwäbisch-Gmünd, BRD unternommen. Bei diesem und den folgenden Ausflügen der Stadtkapelle wurde durch das gute Zusammenspiel auch stets ein großer Werbeerfolg für den aufstrebenden Fremdenverkehrsort Litschau erzielt.
Im Jahre 1970 kam es zur ersten Rundfunkübertragung, bei der die Stadtkapelle mitwirkte. Seitdem trat die Stadtkapelle noch viele Male im Rundfunk und einige Male im Fernsehen auf.
Durch die ausgezeichneten Erfolge bei Konzertwertungsspielen erhielt die Kapelle im Jahre 1979 den Ehrenpreis in Bronze des Landeshauptmannes und dem Kapellmeister wurde die Dirigentennadel in Bronze verliehen.
Das Bezirksmusikfest wurde 1980 erstmalig in Haugschlag, danach 1987 und 1993 in Litschau durchgeführt, wo jedes mal eine Marschmusikwertung durchgeführt wurde..
Die Musiker pflegen auch Kontakte zu anderen Musikkapellen. So bestand eine innige Freundschaft zu der Stadtkapelle Trostberg in Bayern. Zweimal waren die Trostberger in Litschau und kamen auch zum Bezirksmusikfest nach Haugschlag. 1974 und 1977 waren die Litschauer zu Gast in Trostberg, wo sie jedes mal in ausverkauftem Saal ein Konzert gaben.
Jedes Jahr wird im Sommer eine Reise unternommen, die meist mit einem Konzert verbunden ist. 1967 und 1982 wurde die Stadtkapelle zu Jubiläumsveranstaltungen nach Schwäbisch Gmünd in Deutschland eingeladen. Die Mitwirkung beim Trachtenumzug war für alle Teilnehmer ein einmaliges Erlebnis.
1988 führte eine Reise ins Burgenland, wo in Forchtenstein ein Konzert gegeben wurde. Weitere Konzertreisen waren 1976 nach Bad Goisern, 1979 nach Flachau, 1980 nach Bad Aussee und 1989 nach Donnersbach (dieser wurde von Obmann Herbert Katzenbeisser organisiert.)
Im Jahre 1970 kam es zur ersten Rundfunkübertragung, bei der die Stadtkapelle mitwirkte. Seitdem trat die Stadtkapelle noch viele Male im Rundfunk auf. Hervorzuheben wäre die Eröffnung des nördlichsten Fernsehsenders in Litschau (Lagerhausturm) am 7.Juli. 1984.
Bei der Rundfunkübertragung des Anglerwochenendes Litschau spielte man die Sendung „Für Freunde der Blasmusik“, wobei Karl Moik durchs Programm führte.
1989 wirkte die Stadtkapelle bei der Fernsehendung „Rund um den Herrensee“ mit, die Musiker wurden das erste Mal mit der „Playback“ – Aufnahmetechnik im Fernsehen vertraut gemacht.
Die meisten Verpflichtungen ergaben sich in Litschau, Haugschlag und Reingers, wo die Kapelle bei kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen mitwirkt. Die Fronleichnams-prozession wird jedes Jahr nacheinander in Haugschlag, Reingers und Litschau gespielt. Ebenso umrahmt die Kapelle die Auferstehungsprozession, die Erstkommunion und die Florianimesse. Die Mitwirkung bei Heimatabenden und Adventsingen ist ein fester Bestandteil des Ausrückungskalenders der Kapelle. Größter Beliebtheit erfreuen sich die zur Tradition gewordenen Frühschoppen unter den Linden in Litschau.
Die Jungmusikerausbildung erfolgte durch Mitglieder der Kapelle. Diese waren Erich Malzer, Ing. Eduard Hink, Kurt Handl und Gerhard Kozar. Den Abschluss bildete das Jungbläserseminar der BAG Gmünd in Schrems, so nahmen 1987 neun Schüler daran teil, 1989 sogar 11 Schüler. Leider verlassen immer wieder Musikerinnen und Musiker aus verschiedensten Gründen den Verein, vorwiegende handelt es sich berufliche und familiäre Gründe.
Mit dem Stichtag 1.1.1988 hatte die Stadtkapelle Litschau 35 Mitglieder, der Obmann war der Zollwachebeamte Matthias Höbert, beim Marschieren führte Erich Malzer den Stab.
1989 hat OSR Adolf Geist nach 27-jähriger Tätigkeit sein Kapellmeisteramt in jüngere Hände gelegt, er wird jedoch zum Ehrenkapellmeister der Stadtkapelle ernannt.
Hauptschullehrer Alfred Bachofner übernahm die Leitung der Kapelle. Als Einstieg in das für ihn neue Metier gründete er das Jugendensemble, das vorwiegend aus Musikschülern bestand.